Fokus Kernkompetenz

In diesem Beitrag geht es um ein Modell, welches von Markenbotschaftern bei der Wissensarbeit benutzt wird. Mit Hilfe dieses Modells kann Wissensarbeit effektiv geleistet werden.

Modellschaubild

Erläuterungen

Zur Erläuterung dient das aktuelle Modellschaubild. Es zeigt auf mehrere Ebenen gestapelte Kreislaufmodelle, die nach hinten gekippt und rechts leicht nach oben geneigt sind und vorzugsweise gegen den Uhrzeigersinn benutzt werden sollten.

Durch das Kippen und Neigen des Modells kann die Bewegung eines Punktes auf der Linie des Kreisels hinreichend verständlich beschrieben werden.

Ein gedachter Punkt bewegt sich zum Beispiel nach hinten oder nach vorne, er steigt oder er fällt. Was genau das bedeutet oder wie eine solche Bewegung bewertet werden kann, erschließt sich dem neugierigen Wissensarbeiter in der praktischen Modellanwendung.

Wichtig zu wissen für das Modellverständnis ist, dass
jeder einzelne Stapel inhaltlich eine vorher genau definierte Kernkompetenz repräsentiert. Das auf diese Art und Weise entstehende Stapelmodell, ich nenne es einfach das Modell der kurzen Wege, kann benutzt werden, um gedanklich Fassbares zu einer abgegrenzten Kernkompetenz zu ordnen, zu dokumentieren oder zu digitalisieren. In jeden Fall lässt sich durch gedankliche Ordnung, schriftliche Dokumentation oder in digitaler Form abgelegtes Wissensgut spezifischer Nutzen durch verbesserte Wissensarbeit stiften.

Neben den horizontalen Ebenen des Modells, die als Level bezeichnet werden und zum Beispiel unterschiedliche Entwicklungsstufen darstellen können, zeigt das Modell in seiner vertikalen Aufteilung drei weitere Räume für Inhalt – nämlich erstens das „Gewusst was“ in Form von Systembausteinen der betrachteten Kernkompetenz, zweitens das „Gewusst wie“ in Form von Handlungsfeldern und drittens das „Gewusst warum“ in Form von Erkenntnissen oder dem Verständnis bestimmter Zusammenhänge und Prozesse.

Für eine nutzerfreundliche Handhabung des Modells wird die beschriebene vertikale Aufteilung durch die drei Avatare Ines Koba Niklas Koba und Bernhard Koba repräsentiert. Die Avatare stehen für Kennen, Können und Verstehen. Das Schaubild zeigt beispielhaft, welcher Gegenstand vom Wissensgut von den Avataren angeboten werden kann.

Modellanwendung

Betrachtet man einen einzelnen Punkt auf einer Linie in einem Kreisel des Modells, dann repräsentiert diese ein bestimmtes Wissensgut. Betrachtet man aber die Bewegung dieses Punktes, so kann damit ein Lern-, Handlungs- oder Erkenntnisprozess oder eine Erwartung, Feststellung oder eine Absicht repräsentiert und beschrieben werden.

Über die Position und Bewegung eines oder mehrerer Punkte lassen sich Fähigkeiten der jeweiligen Kernkompetenz abbilden. Mit der digitalen Abbildung und Beschreibung bestimmter Positionen und Bewegungen von Punkten des Modells kann dann zum Beispiel eine Wissensdatenbank wachsen, ein Arbeitsplan oder eine Personalentwicklungsstrategie bearbeitet werden.

Auch für die Modellanwendung gilt, dass sich sein wirklicher Nutzen erst in der praktischen Anwendung zeigt und stark von der Mitarbeit aller Beteiligten abhängt.


Das Modell ist insbesondere für das Teamlernen und für teamgestütztes Selbstlernen geeignet, weil damit schnell Handlungsbedarf für Wissensarbeit zu benennen, zu erkennen ist und zum Beispiel erkannte Wissensbarrieren oder -ballast schnell beseitigt werden können. Hierbei spielt das Teilen von Wissen ebenso die persönliche Fähigkeit Information und Wissens angemessen verarbeiten zu können eine große Rolle.

Interesse an mehr geweckt? Mehr gibt es auf Anfrage oder im Rahmen von vereinbarten Projekten zur angewandten Wissenstechnologie bei autorisierten Markenbotschaftern.

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